| Bisherige Tätigkeit
Seit dem Jahre 1995 vertrete ich zusammen mit Theo Maissen
den Stand Graubünden im Ständerat. Im letzten Jahr hat mich
der Ständerat zu seinem Vizepräsidenten gewählt.
Wenn alles „normal“ verläuft, wird mir die Ehre zukommen,
im nächsten Jahr den Ständerat zu präsidieren. Es ist dies
eine einmalige Gelegenheit, an zahlreichen Veranstaltungen im ganzen Land
auf die Vielfalt und Werte unseres Kantons hinzuweisen.
Neben meinen Aktivitäten in andern Bereichen –
insbesondere in der Gesundheitspolitik – habe ich mich immer als
Vertreter des Standes Graubünden in Bern verstanden. Vor allem die
Berg- und Randkantone, die in Bern wenig Vertreter stellen dürfen,
sind darauf angewiesen, dass ihre Standesvertreter geschlossen auftreten
und die Interessen des Kantons wahrnehmen.
Diese Fokussierung war in den letzten Jahren sehr erfolgreich.
Dazu einige Beispiele:
- Vorstoss zur Umklassierung der Prättigauerstrasse
in eine Nationalstrasse
- Bekämpfung der Solidaritätsstiftung mit Sicherung
der Nationalbankgelder für die Kantone
- Vorstoss mit dem Ziel der Durchführung einer Session
der Eidgenössischen Räte in Flims/Graubünden
- Präsident der Kommission Entlastungsprogramm 2004:
Die Anträge des Bundesrats konnten zu einem annehmbaren Ergebnis
für die Rands- und Bergkantone umgestaltet werden
- Aktivitäten für die Umklassierung der Julierstrasse
in eine Nationalstrasse (auf gutem Weg)
- Erfolgreicher Antrag für eine Ergänzung des
Infrastrukturfonds mit 800 Mio Franken für die Substanzerhaltung
der Strassen in Rand- und Bergebieten
- Erfolgreicher Antrag (zusammen mit SR Rolf Escher) für
die Aufstockung des Kredites für die Substanzerhaltung der Privatbahnen,
insbesondere der Rhätischen Bahn
Dies alles war dank einer guten Zusammenarbeit der Berggebietsvertreter
im Ständerat möglich. Wichtig ist dabei, dass die Vertreter
unseres Kantons wie bisher geschlossen auftreten und mit einer Stimme
sprechen!
Auf der Homepage
des Parlaments können Sie meine Vorstösse
und Wortmeldungen
im Parlament einsehen.
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